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Kutterfahrt 2020

Die Erste Hälfte von Backschaft Ventus:

Tag 1

Es hat geregnet, geschüttet wie aus Eimern und noch schlimmer. Erstmal Persenning aufbauen heißt es dann und Wassermelone gab es. Nach Einkaufsliste und Einkaufen ging es auf die Promenade. Schön sah es da aus und dann schlafen.

Tag 2

Segeltraining in Travemünde stand an. Knuspermüsli als Stärkung gab es für die Marie leider nicht. Sie ist immer noch traurig. Flippi kam so gegen 10:30 Uhr als zusätzliches Crewmitglied vorbei und ging mit uns nochmal die Manöver durch. Alles verlief glatt wie man es auch erwartet hat. Bei der Tour nach dem Mittagessen ließ der Wind uns allerdings im Stich und wir mussten Pullen. Bis zu 4 Leute haben uns mit Wind voran gebracht. Kurz vor dem Rückweg hörten wir dann ein lautes Pffffff und Zisch. Einen gelben, aufgeblasenen Luftballon mit Namen Hannah saß dann zusätzlich auf unserem Kutter. Ihre Rettungsweste löste sich aus, trotz Tüf, solch schande. Für sie bedeutete das dann eine Runde schwimmen mit Quallen. Ganz kostenlos. So cool wie Haie oder Delfine war es nicht aber einmalig allemal. Dank ihres Einsatzes haben wir jetzt auch super Aufnahmen vom Kutter. Der guten Hannah war dann sehr kalt, darum brauten wir uns auf unserem Steg das weltbeste Curry. Wunderbar, gar fabulös waren diese Geschmacksharmonien in unseren Mündern. Das Rezept kam natürlich von keiner anderen als Merle. Auch nach diesem Essen wollte wir wieder an die Promenade, doch leider ohne Lea und Max, diese blieben unter der warmen Persenning.

Tag 3

Heute sollte die große Fahrt losgehen. Entgegen des Wetterberichts und Personen Berichts verließ uns die Lea an diesem Tag. Einfach von uns weggeweht wurde sie. Nur noch 5 Leute an der Zahl blieben zurück. Und auch wenn man es kaum glaubt haben wir es so bis nach Grömitz geschafft. Mit voller Besegelung nach Grömitz geschafft. Die Fahrt war lang und schleppend. Nachdem wir im Hafen ankamen und die halbe Persenning aufgebaut hatten gab es Tortellinis mit einer zu dicken, fetten, stopfenden, käsigen Käse soße. Sie war niederschmetternd, wie nichts gutes und erdrückte unsere Mägen. Erstmal verdauen. Die restlichen Tortellinis blieben im Topf, was auch ganz gut war, dann mussten wir den Topf noch nicht abwaschen. Hannah, Max und Merle machten sich dann auf den Weg in den Supermarkt. Dort gab es Essen für 2 weitere Tage. Weil sie sich diesen langen Weg bis dahin aufgenommen hatten, gab es ein kleines Eisle zur Belohnung. Wieder zurück im Hafen waren Plempy und Marie bereits frisch geduscht und spielten mit Caja, welche ein getroffen war und Flippi eine Runde Ninja. Diese wurde aber unterbrochen, da Flippi und Marie eine Schätz-Wette des Einkaufes abgeschlossen hatten. Dazu muss man wissen, dass  Marie bereits am ersten Tag nur mit 75ct unterschied richtig geschätzt hatte. Eine Top Leistung. Der Druck war also groß, vllt. Etwas zu groß, denn sie verkackte. Jetzt schuldet sie ihm ein Eis am Jahresabschlussfeuer. Die einst siegesreiche und tollkühne Marie verlor also in dieser Sekunde leider etwas von ihrem Glanz. Aber ich sage euch die Legende wird wieder kommen. Für Hannah, Max, Merle oder auch Einkaufscrew ging es dann auch ab in die Waschräume. Ein tolles Gefühl danach. Als dann alle Handtücher hingen gingen wir noch zur Nautilus Truppe an den Strand. Lecker Kekse und eine kleine Massage Einheit. Zurück beim Kutter schliefen wir dann mit ein wenig Sand im Schlafsack ein.

Tag 4

Durch das zarte Kitzeln der Sonnenstrahlen wachten wir seelenruhig und ausgeschlafen auf. Diese Harmonie wurde jedoch am Frühstück durch ein Schrei zerrissen. Aufgeschreckt schauten wir uns um und trafen auf des schmerzverzerrte Gesicht des Flosses (Ajoscha). Da die Nautiluschen auf luxuriöse Zubereitungen stehen, stichwort Steak am ersten Tag, konnten sie auch an diesem Morgen nicht auf ihren Kaffee verzichten. Für das braune Gebräu benötigt man kochendes Wasser, welches sich über Flosses Hand ergoss. Verbrennungen 1+2 Grades hatte dies zur Folge und einen Besuch im Krankenhaus. Dank des Freundes von Caja durfte der Verletzte im Porsche zum Arzt düsen. Mit Lächeln auf dem Gesicht. Während dessen machten wir den Dwarslöper segelklar, um Kurs Richtung Großenbrode aufzunehmen. Die Crew bestand wieder nur aus 5 Personen, da der Flippi wieder mit Nautilus fuhr. Die Fahrt war wieder sehr ruhig und es war Zeit für „schwimmen“ und die Tortellinis vom Vortag, welche ziemlich gut schmeckten. Die andere Zeit über sonnten wir uns und ruhten uns aus. In Großenbrode kam dann später die Yacht dazu und es gab es Hot-Dogs zum Abendbrot. Nach dem Abwasch gingen wir zur Mole und aßen Kekse. Der Sonnenuntergang war ganz schön zu gucken bis es zur Segelbesprechung auf dem Kutter ging. Nach Dänemark geht es nicht mehr diese Sommerfahrt nach Kiel soll es gehen. Zudem müssten wir am nächsten morgen früh aufstehen. Also Gute Nacht!

Tag 5

Dieser Tag wurde früh angebrochen. In Windes Eile waren Brote geschmiert, Persenning abgebaut und Zähne geputzt. So kam es dann auch dazu, dass wir pünktlich mit den Nautiluschen zusammen Auslaufen konnten. Auf der Fahrt von Großenbrode nach Wendtorf wurden Schweinswale gesehen von Plempy und Max, welche jedoch immer noch nicht als ganz echt befunden wurden. Aber so lange die beiden davon überzeugt sind, soll es uns Recht sein. (sorry) Zu dem ist es Püwi / Püwei Merle oder wem auch immer seit 2 Jahren gelungen auf die Pütz zu gehen, mit erfolgreichem Ausgang wohl bemerkt. Auch die gute Macca hat an diesem Tage die Pütz das erste mal bestiegen und trotz kleines Gleichgewichtsschwunds, was einen kleinen Abgang ihrer Richtung seits Boden verursachte, konnte das kleine Geschäft ausgeführt werden. Währenddessen haben Max und Plempy sich einen abgelacht. Danke dafür nochmal. Nach diesem aufreibenden Ereignissen kam dann auch wieder mehr Wind auf und Hannah traute sich an die Pinne. Mit tollen Manövern brachte sie uns bis vor den Hafen, wo wir die Segel borgen. Dieser Tag wird wohl immer in unseren Gedächtnissen bleiben, da endlich nach langen Flauten und windstillen Tagen richtig Fahrt mit ordentlich Schräglage aufkam. Abends wurden dann Spätzle mit Zwiebeln verspeist und Caja wurde abgeholt. Dafür kam aber Thimo wieder, welcher als Masseur tätig wurde. Sonst hatte Max versucht Püwei rein zu schubsen, was natürlich nicht klappte und dann Angst von ihr rein geschubst zu werden. Joa und dann hieß es Zähne putzen, pullen, ab ins Bett.

Tag 6

Dieser Morgen war ein besonderer Morgen. Es war nämlich Dusch–Zeit, wo sich Hannah und Püwei vielleicht Etwas zu lange Zeit gelassen hatten und  war der morgen generell sehr entspannt. Die Tour war geschmückt von ein paar Schlägen und einem Anlegen einem Hafen weiter in Laboe. Dort haben wir mit Nautilus über beide Kutter ein „Persenning – Segel“ mit Riemen gebaut, welches auch die Nacht über so stehenblieb. Danach genossen wir noch etwas unsere ruhiges Plätzchen, anschließend rafften wir uns auf. Ein Teil ging Einkaufen und tanken für das Grillen am Abend. Ein paar wenige blieben zurück und spielten Gitarre, gönnten sich eine Massage oder schliefen. Als die anderen jedoch zurück waren, packten alle wieder mit an und bereiteten das Festmahl vor. Dank unserer coolen Grill – Nachbarn hatten wir eine unvergessliche Atmosphäre mit Musik und zusätzliches Essen, fast ein bisschen zu viel. Jetzt hatte jeder gute Laune und aß die Leckereien mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Es wurde ja bereits angedeutet, dass etwas zu viel zu Essen da war, doch war das kein Problem, da Nele fleißig Max und David fütterte bis zum geht nicht mehr. Kurz vom Erbrechen war dann eine kurze Pause angesagt, aber auch eine kleine Sport – Rutsch – Sprung Einheit. Um auch Höchstleistungen zu erzielen, wurde unter der Sprungente ein Loch gegraben, so konnte die Feder exzellent gespannt werden. Und auf die Ente – Fertig – Sprung! Die Energie war aber noch nicht aufgebraucht. Nach einem kleinen Juckpulver – Bis – Kurs kam auch schon die Taufe von Püwei – zum Glück auch nur mit Wasser. Der böse Max hat jedoch nicht damit gerechnet, dass nach dieser Aktion komplett Nautilus und Ventus sich gegen ihn verschwören würden. Eine Verfolgungsjagd entpuppte sich heraus. Der Max auf der Flucht über die Steine am Wasser bis ins Dorf wurde nicht gecatcht oder gar gefunden. Die Macca z.B. war einfach zu blind. Max versteckte sich unter einem Anhänger rechts, Marie guckte aber nach links. Dann dachte sie sich: „Soll ich nochmal nach rechts schauen? – Nö, wieso sollte ich auch, habe ja schon links geschaut“. Der mit Herzklopfen, Zähneklappernde Max kam also blass davon und Verzog sich noch weiter in ein unbekanntes Loch. Sein Standort wurde erst deutlich später ausgemacht, durch Elijah, Merle, Fiona und Nele. So ganz erfolgreich war die Verfolgung jedoch nicht, denn im Wald angekommen, kletterte Püwei auf den Baum, um Max einzukesseln doch war die Entfernung zu klein und Elijah machte die falsche Person nass. Zu allem Unglück kam dann auch noch Max an den Kanister mit Wasser und machte die lachende und schreiende, versagende Püwei noch mehr nass. Die Situation war also völlig aus dem Ruder gelaufen. Püwei war jedoch noch nicht bereit aufzugeben und lief Richtung Wasser davon. Von dem Standort sah es ziemlich gut aus, knapp neben dem Schiff auf einem Sandstreifen lang zu laufen aber Nein. Das Schicksal war einfach nicht auf ihrer Seite und schon war sie Knietief im Sumpf. Was zur Hölle. Um zurück zu laufen war der Weg schon zu lang, also hieß es weiter durch das wohlriechende, warme Nasse zu waten. Bald erreichte sie die Steinwand kletterte hoch und war bereit den unwissenden Max nass zu machen und einen weiteren Kanister zu holen, doch nein Thimo kam in den Weg und verrut ihren Standpunkt an Max per Telefon. Geil. Zu allem übel klappte auch der nächste Versuch nicht Max ins Hafenbecken zu schmeißen, da ein weiblicher Engel auftauchte. „Jeder macht mal Fehler!“, Sagte sie und half ihm aus der Klemme. Da fragt man sich doch wirklich, wie er das nur verdient hat?! In Laboe waren aber generell nur offene und freundliche Menschen unterwegs. Wie in einem Schwarm, kamen sie auf uns zu. Interessiert und angetan redeten sie mit uns bis es hieß die neue Route für den nächsten Tag zu besprechen. Das getan, ging es dann in die Schlafsäcke. Dank Macca und Hannah waren auch die Riemen und der Besan hoch gehängt. Die erschöpften Freunde konnten sich also noch kurz die Sterne anschauen und redeten. Dicht an dicht schliefen sie dann ein.

Tag 7

Gefrühstückt wurde an einer großen Tafel, welche über beide Kutter ging. Das Auslaufen verschob sich jedoch um eine gute Stunde, auf Grund einer riesen Regenfront. Beim Groß runter nehmen hörten wir ein Uh, Uh mit wackeliger Stimme, und schon war Plempy vom Groß über die Bordkante geschoben. Als hätte er es schon tausend mal gemacht, machte er eine gekonnte Rückwärtsrolle am Groß und bewahrte sich vor dem lauerndem Wasser unter ihm. Alle man waren jetzt am lachen und konnten sich kaum wieder einkriegen, besonders die Macca war davon getroffen. Nach dieser kleinen Vorstellung ging es dann mit Regensachen an aus dem Hafen und rauf aufs Wasser. Geregnet hat es allerdings nicht. Schwell gab es viel und der Kutter schaukelte mit teils Schräglage bis zum Ankerpunkt. Mit Nautilus zusammen wurde dann fix auf dem Dwarslöper die Regen – Persenning aufgebaut. Nautilus verpieselte sich doch dann und die Venti – die coolen – blieben zurück. Richtig fett Brot wurde dann gegessen. Köstlich war es. Ich sage es euch. Auch an das Schaukeln gewöhnt man sich und mit Persenning auf, war die Gefahr des Kotzens gebannt. Danach hieß es die Gute wieder ab zu bauen. Diesmal aber ohne Nautilus – leider – was eine ziemlich wackelige Angelegenheit war. Jeder fiel gefühlt mindestens 1 mal rein. Die Macca hatte es aber immer geschafft eine Möglichkeit zu finden sich festzuhalten – einmal war es möglicherweise der Schritt von Plempy. Ein Glück, dass er da Stand… Im Hafen angekommen war erst nochmal eine Kurze Pause, alle waren ziemlich erschöpft. Neue Energie getankt gingen Macca und Plempy einkaufen. Die anderen bereiteten das Abendessen, Reis mit Scheiß, vor. Wie immer war es ein riesiger Schmaus. Beim Essen erzählte Macca dann von der Rückkehr der Legende. 45€ und 77ct war der Einkauf teuer und 45€ wurde geschätzt. Was ein Volltreffer wieder. Zum Nachtisch gab es dann angebrannten Schokopudding deluxe. Die Stimmung war wieder gut und das Trennen war schwer. Nach kurzem Quatschen wurde dann aber die Petros gelöscht.

Der zweite Teil des Berichts folgt bald!

Fotos wie immer bei dawawas hier.

Sommerlager 2020 Backschaft Seetroll

Tag 1

Die Sonne hat geschienen, wir haben mit Qual das Meuten-Zelt aufgebaut. Danach haben wir fix und fertig das Zelt eingeräumt. Das erste, was wir danach getan haben, war Werwolf zu spielen. Das ganze Zelt hat gestunken nach dem Leo die Schuhe aus gezogen hat. Wir haben um 19 Uhr Chili-sin-Carne gegessen. Zum Ende des Tages sind wir in den See gesprungen außer Leo und Raphi die wurden dazu gezwungen in den See zu springen.

Tag 2

Wir standen auf und frühstückten, dann machten wir uns segelfertig und spielten zwischen durch eine Runde Werwolf. Dann hatten wir die Segel-Besprechung, anschließend eilten wir in die Jollen rein. Wir lernten wie man eine Q-Wende fuhr und hatten viel Spaß, dann machten wir Probenarbeit und spielten Treibsand und Britische Bulldogge. Abends gab es Pizza. Anschließend schliefen wir ein und es begann die schrecklichste Nacht unseres Lebens…

Tag 3

Dieser Tag begann um 4 Uhr morgens wo Leo anfing diese Sätze im Schlaf zu rufen: „Lass uns weiter Werwolf spielen, ich lege mich jetzt schlafen, Hilfe Hilfe lasst mich hier raus , ihr haltet mich fest ich will nach Hause, ich gehe mir die Beine vertreten“. Luca hat ihm geantwortet. Später haben wir gefrühstückt. Plempy wollte unbedingt das wir segeln aber alle haben sich geweigert. Nach dem Mittag haben alle gedacht wir gehen Eis essen. Dabei haben wir Waldläuferzeichen gemacht. Wir hatten zwei Wege. Am Ende der einen Strecke fanden wir einen Zettel wo ein Stockbrotteigrezept drauf war und am Ende der anderen Strecke war eine Schatzkarte für die Zutaten. Als die Mädchen den Stockbrotteig fertig hatten und die Jungs für jeden einen Stock gesammelt hatten gab es Pfannkuchen. Zum Abendbrot kam Caja. Sie musste einen Pfannkuchen in 9 Teile teilen. Nach dem Abendessen haben wir am Feuer Marschmallows und Stockbrot gegessen. Raphi und Maja haben ihren Trollhalstuchknoten bekommen. Zum Schluss schliefen alle.

Tag 4

Wir sind gemütlich aufgestanden. Dann haben wir gefrühstückt und sind danach gesegelt und Raphi, Maja, Luca, Fiona und Leo sind fast zur anderen Seite gesegelt. Nach dem Segeln haben wir fast alle Proben gemacht; zur gleichen Zeit haben Lea und Plempy beim Kochen ein riesen Feuer im Badehaus veranstaltet. Zum Abendessen haben wir Spagetti Bolognese gegessen.

Tag 5

An Tag 5 sind wir zusammen nach Travemünde gefahren. Da haben wir ein Quiz gemacht wer am meisten auf dem Kutter kennt. Zum Abendessen gab es Wraps. Danach haben wir unsere Schlafplätze aufgebaut und sind zum Spielplatz an den Strand gegangen und haben auf der Seilrutsche gespielt. Danach sind wir schlafen gegangen.

Tag 6

An Tag 6 waren wir fast den ganzen Tag auf dem Kutter segeln. Maja war sogar schon an der Pinne. Mehr haben wir an dem Tag nicht gemacht. Abends haben wir noch ganz lange Ninja gespielt. Zum Essen gab es dann Käsespätzle.

Tag 7

Am nächsten Tag haben wir alles abgebaut und ausgeschlafen danach haben Maja, Raphi und Fiona sich gegenseitig mit Quallen ab geschmissen. Dann haben wir alle unsere Sachen auf den Steg gepackt und wurden abgeholt.

von Fiona, Julius, Leo, Luca, Maja, Raphael

Fotos wir immer bei dawawas hier.

Kutterfahrt 2019

Die erste Hälfte in Reimform von Backschaft Ventus:

Tag 1

Um 15 Uhr war Treffen,
und wir dachten wieder nur ans Essen.

Also hieß es für uns einkaufen gehen,
und sehen was wir zu fressen nehm.

Am Abend gab es Wraps und Salat,
ein guter Essensspruch war schon parat.

Auf die Trawo ging es dann,
wir schauten uns dort vieles an.

So endet dieser erste Tag,
von einer neuen Sommerfahrt.

Tag 2

Wir starten ganz ohne Hast,
in einen neuen Tag gefasst.

Der erste Tag, an dem wir segeln,
ohne Gruppenleiter ohne Regeln.

Dann kam leider doch der Flippi.
Doch wir schrien alle Jippi.

Er hörte uns schon aus der Ferne,
denn wir haben ihn ja alle gerne.

Auf der Fahrt nach Grömitz, spielten wir dann Schwimmen
während wir die Segel trimmen.

Die Sonne lachte ziemlich helle
Und der Sonnenbrand kam schnelle.

In Grömitz kamen wir dann an,
und machten uns an die Spätzle ran.

Dann tauschte Caja mit Flippi,
und wieder schrieen wir Jippi!

So endet dieser zweite Tag
Von der ersten Überfahrt.

Tag 3

In Grömitz sind wir aufgewacht,
und haben erstmal Frühstück gemacht.

Dann begann der Hafentag
Mit einer langen Einkaufsfahrt.

Gepömpelt wurde die Marie,
die dabei auch noch ziemlich schrie.

Hannah wurde rein geschmissen
Ohne das Klamotten rissen.

An diesem Tage war es heiß.
Also gab es zwei Eis.

Der Plan fürs Essen war’s zu Grillen,
um unsere Bäuche schnell zu füllen.

Nach ein bisschen singen,
wollten wir in die Bettchen springen.

So endet dieser Hafentag
Von unser schönen Sommerfahrt.

Tag 4

Nach Osten war die Überfahrt,
dem Bärchen wohl dann doch zu hart.

Drum fahren wir mit voller Fahrt nach Westen.
Da schien Neustadt uns am besten.

Angekommen an unserem Ziel,
gingen wir dann baden und zwar viel.

Der Plempy platschte wie ein Stein
Mit dem Rücken zuerst hinein.

Milchreis wollten wir nicht sehen,
drum ließen wir die anderen stehen.

Die Tortellinis aßen wir sehr gern
Und hielten uns die andern fern.

Max und Jula fielen rein
Die Andern sagten erst oh nein
Doch kurz danach sprangen alle rein.

So endet dieser vierte Tag
Von einer nassen Sommerfahrt.

Tag 5

Wir begannen den neuen Morgen,
schon mit allen Sorgen.

Nautilus war schon früh wach,
und hat auch fleißig Krach gemacht.

Danach sind wir dann abgefahren,
Boltenhagen war der Plan.

Doch wie man’s kennt muss Nautilus,
fahren wie der letzte Stuss.

Beim Abdrehen nach Kühlungsborn,
haben wir uns den Arsch abgefroren.

Doch die warn nicht so am Blieben,
und haben uns dann weg getrieben.

Am Abend gab es heißen Hund,
das machte diesen Tag auch rund.

So endet dieser fünfte Tag
Von einer langen Sommerfahrt.

Die zweite Hälfte von Backschaft Nautilus:

Tag 6

Der Vormittag verlief gechillt und langsam. Nach dem Frühstück wurde Caspar von Max vom Steg in das Wasser geworfen. Als er vom Duschen zurück kam, traf er auf die nasse Nele, die auch im Wasser gelandet ist. Dieses Mal waren es David und Malte. Zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr ist Backschaft Nautilus nach Poel gepullt und Backschaft Nautilus gesegelt. Abends im Hafen gab es Lasses sättigende Pfannkuchen mir allen. Sechs von uns sind danach noch auf den Spielplatz gegangen. Der Rest hat sich in den Kutter gefplanzt.

Jula

Tag 7

Als wir morgens aufwachten, empfing uns ein Regenschauer, weshalb wir unter der Persenning frühstücken mussten. Als der Regen aufhörte, ergriffen wir die Chance, bauten die Persenning ab und segelten los. Unser neues Ziel war Kirchdorf, weil der Motor des „Dwarsdrievers“ kaputt war und dort repariert werden sollte. Nach ein paar Stunden Segelns und einer halben Stunde, in der wir von der Yacht „Filou“ geschleppt und in den hafen gezogen wurden waren wir in Kirchdorf. Dort angekommen packten wir schon wieder unsere Sachen und fuhren mit der Yacht nach Wismar. Mit der Backschaft Ventus, dir dort schon vor Anker lag, verfolgten wir den Plan, gemeinsam ins Wonnemar zu gehen, wo wir 3 Stunden verbrachten. Danach gingen wir zurück in den Hafen, wo es schmackhafte Nudeln mit Soße und Pesto zu Essen gab. Zum späten Abend hin kamen dunkle Wolken, weshalb wir uns in den Hafen beeilten. Als wir in Kirchdorf unsere Persenning aufgebaut hatten fing es gerade an zu regnen und zum leisen Rythmus der Regentropfen schliefen wir gemeinsam ein.

Elijah

Tag 8

Der Tag began mit einem laut schreiendem unfreundlichem Mann, der uns alle aus dem Schlaf riss. Frühstück gab es dann auf einem Hügel im Schatten. Es gab Müsli und Joghurt mit nervigen Wespen. Dann wurde aufgeräumt. Einige haben einen Motokurs bekommen und es wurden Armbinden gemacht. Als der Motor am Nachmittag aus der Werkstatt kam haben wir abgelegt und sind nach Hohen Wieschendorf gefahren. Dort haben wir Pellkartoffeln mit Quark und selbst gefangene Garnelen gekocht und gegessen. Abends haben wir gemeinsame Singerunde gemacht und sind um 00:30 Uhr in die Schlafsäcke gekrochen

Nele

Tag 9

In Hohen Wieschendorf haben wir gefrühstückt und ein paar letzte Krabben gefangen. Danach haben wir besprochen wie wir den letzten Abend so gestalten, dass alle zufrieden sind und kamen zu dem Schluss nach Travemünde zurück zu fahren und dann in der Pötenitzer Wiek zu Ankern und zu schlafen. Wir kochten die letzten Reste und das übrige Notessen was wir bis dahin Gottseidank nicht in Anspruch nehmen mussten. Etwas in Eile haben wir abgewaschen und dann in der Pötenitzer Wiek eine letzte Abendrunde gemacht. Wir fielen dann alle sehr müde ins Bett.

Tag 10

Heute morgen sind wir um 8:00 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt und haben um 10:15 das Ankerpäckchen (Dwarslöper und Dwarsdriever) aufgelöst und sind dann in Richtung Passathafen motort. Hier haben wir den Kutter aufgeräumt und sauber gemacht. nun sind wir mir der Filou zum Fischereihafen gefahren und haben auf der Travemünder Seite einen Crêpe gegessen. Um 15:00 sind alle nach hause gefahren.


Fotos gibt es wie immer bei dawawas.de

Neues Motorboot

Dank der tollen Unterstützung bei der Abstimmung des Sparda-Awards konnten wir uns ein neues Motorboot zur Sicherung beim Segeln gönnen. Hier sind Fotos vom ersten Aufbau und Probefahrt. Vielen Dank nochmal an alle die abgestimmt haben!